Chronik

Unsere Kommandanten

1873 – 1884 Johannes Dietz

1884 – 1889 Johann Friedrich Günzel

1889 – 1900 Friedrich Armstroff

1900 – 1911 Karl Hochrein

1911 – 1919 Eduard Eußner

1919 – 1920 Richard Michelmann

1920 – 1933 Karl Dietz

1933 – 1950 Theodor Hochrein

1950 – 1953 Julius Weigand

1953 – 1965 Ewald Rützel

1965 – 1976 Friedrich Diemer

1976 – 1992 Günter Dieterich

1992 – 1999 Gerhard Diemer

1999 – 2005 Knut Bieber

2005 – 2011  Jürgen Bartenstein

seit 2011 Dominik Blümlein

Unsere Chronik 

Bereits am 13. Oktober 1873 wurde die Freiwillige Feuerwehr Poppenlauer gegründet. Unser erster Kommandant war Johannes Dietz, der unsere Wehr von 1873 bis 1884 führte. Die ersten Ausrüstungen zur Brandbekämpfung waren damals freilich noch sehr primitiv. Sie bestand lediglich aus Leitern, Einreißhaken und Ledereimern. Schon ein Jahr vor der Gründung haben die Bürger damals 1872 eine zweirädrige Druckspritze und eine vierrädrige Saug- und Druckspritze angeschafft. 1885 und 1898 kamen weiter Saug- und Druckspritzen dazu. Im Jahre 1906 erweiterte sich die Technik um eine mechanische Schiebeleiter. Das Jahr 1933 ist aus dem Geschichtsgeschehen  unserer Wehr nicht wegzudenken. Denn damals hatte der Gemeinderat zu entscheiden, ob eine Motorspritze angeschafft oder eine Wasserleitung gebaut werden sollte. Ein großer Fortschritt  wäre natürlich auch die Wasserleitung gewesen, aber man hat sich schließlich für die  Motorspritze entschieden. Dies ist nur daraus zu erklären, dass in dieser Zeit Poppenlauer sehr häufig von Bränden heimgesucht wurde. Kurios war dann die Situation beim Brand am 19. November 1933, da war zwar die Motorspritze schon ausgeliefert, es standen aber noch keine Schläuche zum Löschen zur Verfügung.  Man musste sich zur Brandbekämpfung erst Schläuche von der Nachbargemeinde Wermerichshausen ausleihen. Der technische Fortschritt war nicht mehr aufzuhalten und so hat man im Jahre 1949 ein altes Feuerwehrauto von der Stadt Bad Kissingen gekauft. Es handelte sich um ein Magirus Baujahr 1923, mit Vollgummi-Bereifung und Sitzbänken an den Seiten. Das Fahrzeug war aber zum damaligen Zeitpunkt schon verbraucht und veraltet. Es wurde aber immer wieder repariert und war bis  zum Jahre 1954 einsatzbereit. Schließlich wurde der Tiger, wie man das alte  Feuerwehrauto nannte, verschrottet. Es brachte nur noch ein Metallwert von 1000.-  Mark ein. Anschließend im gleichen Jahr wurde wieder eine Motorspritze TS 8  gekauft. Im Jahre 1960 wurde dann unter Aufbringung aller finanziellen Möglichkeiten ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut. Die Kosten beliefen sich auf 108925.- Mark. Zum 90jährigen Stiftungsfest 1964 wurde eine Feuerwehrfahne angeschafft. 1967 der Kauf eines Löschfahrzeuges der Marke Opel Blitz, 1981 Ausrüstung mit Atemschutzgeräten und Funkalarmierung, 1984 wurde ein VW-Bus als Mannschaftstransportwagen erworben, 1992 war es erneut nötig eine Tragkraftspritze TS8/8 zu kaufen und 1998 wurde wiederum ein gebrauchtes Feuerwehrauto, ebenfalls wieder ein Opel Blitz gekauft. Ein Meilenstein in unserer  Geschichte stellt aber das neue Gerätehaus dar, welches 1998 bezogen wurde.  Bereits 1996 hat die Gemeinde Maßbach das Gelände mit einer Kfz-Werkstatt  gekauft. Während der gesamten Umbauarbeiten legten wir besonderen Wert darauf, dass wir ein modernes, mit allen technischen Einrichtungen versehenes  Feuerwehrgerätehaus erhalten. Das auch in der Zukunft allen Ansprüchen gerecht  wird. Unsere Feuerwehrkameraden wären zum damaligen Zeitpunkt im Feuerwehrhimmel  gewesen, wenn man den alten Opel Blitz in ein neues Feuerwehrauto umgetauscht  hätte. Der Umtausch erfolgte im Sommer 2004, als wir unser nagelneues LF 10/6 in  Giengen bei Ulm abholten. Das Auto kostete immerhin 168000.- € und war damals  technisch auf dem neusten Stand der Löschfahrzeuge und Feuerwehrtechnik. Im  November 2005 eröffnete die Autobahn 71 von Schweinfurt bis Erfurt, was für unsere Wehr einen weiteren Aufgabebereich mit sich brachte. Im Jahre 2008 ersetzten wir den alten Mannschaftswagen durch einen gebrauchten Opel Movano der von einigen Kameraden in Eigenregie umgebaut wurde, um den Verkehrsabsicherungssatz für Autobahneinsätze zu transportieren. Seit Februar 2013 ist unser Feuerwehrhaus mit einer modernen Abgasabsauganlage ausgestattet, so dass beim Starten der  Fahrzeuge keine Abgase mehr in die Fahrzeughalle gelangen. Im März 2014 wurde der neue Tandemanhänger in Dienst gestellt. Er besitzt eine Wechselbeladung  bestehend aus drei Rollwagen (500m Schlauch, TS 8 mit Zubehör, Ölspur). Die Wagen wurden von der Feuerwehr in Eigenarbeit gebaut. Im Frühjahr 2015 wurde der alte Rettungssatz (über 20 Jahre alt) ersetzt. Der Neue in schwerer Ausführung, auch für LKW-Unfälle geeignet. Zusätzlich wurden noch eine Schleifkorbtrage und ein Rettungsbrett auf dem LF 10 verlastet.